Wir glauben an die Selbstverantwortung jedes Einzelnen – jeder Mensch sollte die Freiheit und Verantwortung haben, sein eigenes Leben zu gestalten. Selbstbestimmung und Eigeninitiative sind für uns zentrale Prinzipien, die wir fördern und schützen wollen.

Unsere liberale Politik verbindet Freiheit mit sozialer Verantwortung. Wir setzen uns dafür ein, dass Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft fest verankert sind. Jede und jeder soll die Freiheit haben, das individuell passende Lebensprofil zu wählen, sei es in Bildung, Karriere, Familie oder Lebensstil.

Lohngleichheit ist ein weiterer Pfeiler unserer Werte. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist für uns selbstverständlich, unabhängig vom Geschlecht. Darüber hinaus engagieren wir uns für mehr liberale Lösungen, die Innovationen fördern und unnötige bürokratische Hürden abbauen.

Unser Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem unternehmerisches Denken und Handeln gedeihen können. Wir setzen uns dafür ein, eine zukunftsorientierte und progressive Politik zu gestalten, die den Menschen die Freiheit und die Möglichkeiten bietet, ihr volles Potenzial zu entfalten.

Eine liberale Familienpolitik schafft Bedingungen, damit Familien ihr Leben möglichst frei und selbstbestimmt gestalten können. Die FDP Frauen Aargau setzen sich dafür ein, dass das Engagement aller Erziehenden für ihre Kinder anerkannt wird – ganz gleich, in welcher Familienform sie leben. Es muss gleichwertige Möglichkeiten für Frau und Mann geben, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Dies ist wichtig für die Wirtschaft und Voraussetzung für die Chancengleichheit der Geschlechter. Die Wirtschaft ist auf immer besser ausgebildete Frauen und deren Potenzial angewiesen.

FDP Frauen Schweiz fordern verlässliche Finanzierung gegen Gewalt an Frauen

Bern, 10. Dezember 2025 – Die FDP Frauen Schweiz begrüssen den Entscheid des Ständerats, die notwendigen finanziellen Mittel für den Schutz vor Gewalt an Frauen sicherzustellen. Nachdem der Nationalrat die Finanzierung zuvor abgelehnt hatte, setzt die kleine Kammer nun ein wichtiges Zeichen für Verantwortung und Handlungsbereitschaft.

Gewalt gegen Frauen ist in der Schweiz nach wie vor ein gravierendes gesellschaftliches Problem. Für die FDP Frauen ist klar: Wer Schutz und Prävention stärken will, muss deren Finanzierung gewährleisten. Ohne ausreichende Ressourcen können weder Beratungsangebote noch Schutzunterkünfte oder Präventionsprogramme wirksam betrieben werden.

Bettina Balmer, Nationalrätin FDP und Präsidentin der FDP Frauen Schweiz zeigt sich enttäuscht über den Entscheid des Nationalrats, gleichzeitig aber erleichtert über die heutige Korrektur im Ständerat: «Es ist irritierend, dass zwar alle anerkennen, wie dringlich das Thema Gewalt an Frauen ist, die nötigen Mittel dafür im Nationalrat aber keine Mehrheit fanden. Der Ständerat hat heute Verantwortung übernommen und seiner Rolle als Chambre de réflexion klar entsprochen» Zugleich betont Balmer den Stellenwert eines starken demokratischen Dialogs: «Wir kommen mit fundierten Argumenten und daraus resultierenden Taten weiter als mit symbolischen Streiks. Ich bin überzeugt, dass die Finanzierung zum Schutz von Frauen vor Gewalt letztlich gesichert wird. Alles andere wäre ein Affront gegenüber den Frauen in der Schweiz.»

Für die FDP Frauen Schweiz ist klar: Eine liberale Gleichstellungspolitik braucht konkrete, wirksame und finanzierbare Lösungen. Der Schutz vor Gewalt ist dabei eine Grundvoraussetzung für individuelle Freiheit und Selbstbestimmung.

Die FDP Frauen Schweiz setzen sich weiterhin entschlossen dafür ein, dass Bund und Kantone die notwendigen Mittel bereitstellen und gemeinsam Verantwortung übernehmen, um den Schutz vor häuslicher Gewalt zu gewährleisten: Sicherheit von Frauen darf kein politischer Streitpunkt sein. Sie ist ein Kernpfeiler einer freien und gerechten Gesellschaft.

Der Wiedereinstieg in die Berufswelt nach der Mutterschaft ist für viele Frauen eine grosse Herausforderung. Wir setzen uns dafür ein, dass Frauen nach der Geburt eines Kindes nicht den Anschluss im Berufsleben verlieren und weiterhin finanziell unabhängig bleiben. Es braucht flexible Arbeitsmodelle und eine bessere Unterstützung durch Arbeitgeber, um Frauen den Wiedereinstieg zu erleichtern.

Finanzielle Unabhängigkeit ist ein zentrales Anliegen, auch im Alter. Viele Frauen sind in der Rente schlechter gestellt als Männer, was unter anderem auf den Koordinationsabzug zurückzuführen ist. Wir setzen uns für eine Reform der Altersvorsorge ein, die Frauen eine eigenständige und sichere Rente ermöglicht. Dazu gehört auch die Reduzierung oder Abschaffung des Koordinationsabzugs, um eine gerechtere Verteilung der Rentenansprüche zu erreichen.

Medizinische Forschung und Versorgung müssen geschlechtergerecht sein. Zu lange wurde in der Medizin vorwiegend an männlichen Probanden geforscht, wodurch Frauen oft unzureichend behandelt wurden. Wir setzen uns dafür ein, dass Forschung und Versorgung sowohl die Bedürfnisse von Männern als auch von Frauen gleichberechtigt berücksichtigen. Die Einrichtung des ersten Lehrstuhls für Gendermedizin an der Universität Zürich am 1. Mai 2024 ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung, den wir sehr begrüssen.

Hast du Fragen? Wir sind gerne für dich da!

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