Aarau, 5. August 2026, FDP Frauen Aargau: Karin Faes tritt per sofort aus Vorstand und Präsidium zurück
«zämewachse» Regionalorganisationen Fricktal und Aarau führen Gespräche über engere Zusammenarbeit
Medienmitteilung
Aarau, 5. August 2026
FDP Frauen Aargau: Karin Faes tritt per sofort aus Vorstand und Präsidium zurück
Die FDP Frauen Aargau geben bekannt, dass Karin Faes per sofort aus dem Vorstand sowie aus dem Präsidium der FDP Frauen Aargau zurückgetreten ist.
Der Vorstand bedauert diesen Entscheid und dankt Karin Faes herzlich für ihr grosses Engagement und ihren wertvollen Einsatz zugunsten der FDP Frauen Aargau. Während ihrer Amtszeit hat sie die Organisation mit viel Einsatz, Verlässlichkeit und liberaler Überzeugung geprägt. Für ihre private und berufliche Zukunft wünschen ihr die FDP Frauen Aargau alles Gute und viel Erfolg.
Die Aufgaben des Präsidiums werden bis auf Weiteres von der bisherigen Vizepräsidentin Natascha Brunold ad interim übernommen. Gemeinsam mit dem Vorstand wird sie die laufenden Geschäfte weiterführen und die anstehenden Projekte vorantreiben.
Gleichzeitig blicken die FDP Frauen Aargau nach vorne. Unter dem Motto «zämewachse» führen die FDP Frauen des Kantons Aargau sowie die Regionalorganisationen Fricktal und Aarau Gespräche über eine engere Zusammenarbeit bis hin zu einer gemeinsamen Organisation. Ziel ist es, die Kräfte zu bündeln, Synergien zu nutzen und die liberale Frauenpolitik im Kanton Aargau nachhaltig zu stärken. Mit einer gemeinsamen Organisation sollen die FDP Frauen künftig noch schlagkräftiger auftreten und die Interessen liberaler Frauen im Kanton wirkungsvoll vertreten.
Der Vorstand ist überzeugt, dass dieser Entwicklungsprozess eine wichtige Chance bietet, die FDP Frauen im Aargau zukunftsorientiert aufzustellen. Über die weiteren Schritte und den Zeitplan wird zu gegebener Zeit informiert.
Kontakt für Rückfragen
Natascha Brunold
Vizepräsidentin
FDP Frauen Aargau
FDP Frauen Schweiz fordern stärkere Prävention, konsequente Sanktionen und besseren Schutz vor Gewalt an Frauen
Opferschutz vor Täterschutz
Die schweren Vorwürfe und mutmasslichen sexuellen Vergehen des Aargauer und ehemaligen Grossrates gegenüber Frauen und Kinder machen uns fassungslos. Die FDP Frauen Schweiz verurteilen häusliche und sexualisierte Gewalt aufs Schärfste. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Der Fall zeigt, wie wichtig wirksame Prävention, konsequente Sanktionen gegen Gewalt an Frauen und ein umfassender Schutz vor Tätern sind. Auch die Gefahren von K.-o.-Tropfen müssen stärker ins Bewusstsein von Behörden, Institutionen und Gesellschaft rücken.
Ebenso erschütternd sind die Berichte über den Umgang der Behörden mit den mutmasslichen Opfern. Opfer sind zu schützen und dürfen nach erlebter Gewalt nicht zusätzlich in existenzielle Unsicherheit geraten.
Sollte sich das geschilderte Behördenversagen bestätigen, muss es lückenlos aufgearbeitet werden und darf politisch nicht legitimiert werden. Für die FDP Frauen Schweiz gilt klar: Opferschutz vor Täterschutz.